logo..:: Maditas Welt ::..


Im Land der aufgehenden Sonne

Posted in Vom Leben gelernt von Madita am 9. Mrz. 2010

Reisebericht China.

Bilder folgen, sobald die anderen Reisegruppenmitglieder ihre Bilder auf einen FTP-Server geschoben haben. Nach meinen Ausflügen in die Welt der Digitalkamerareparatur (man erinnere sich vielleicht), habe ich selbst keine mehr mitgenommen. Aber unsgefähr 2000 Fotos sollten zusammen gekommen sein :)

Insgesamt waren wir 8 Tage unterwegs. 2 Tage davon war die Reisegruppe in Metallvögeln gefangen.

Es ging schon los mit einem Unwetter, was für das erste Ende der Reise in Koblenz sorgte (Zugverkehr auf Grund des Sturms eingestellt). Mit Mietwagen (hat jemand schon mal unter den Bedingungen versucht einen Mitwagen zu bekommen?!) weiter nach Frankfurt. Nach insg. 8h Reisezeit angekommen. Das war aber nicht so schlimm. Der Flieger war 4,5h verspätet.

Nach ca. 30h Gesamtreisezeit sind wir in unserem ersten Hotel angekommen und waren schwer begeistert. Nach einer kurzen Atempause sind wird zu dem ersten Highlight aufgebrochen: Hot Pot. Traditionell chinesisches Essen. In der Mitte steht ein Topf mit zweierlei Brühe (schwarf und nicht ganz so scharf). In diesen wird allerlei Essbares geworfen (Fleisch, Gemüse, Fisch, Teigwaren, …) und gegart. Dazu gibt es verschiedene Saucen, sodass sich jeder sein Essen zusammenstellen kann. LECKER.

Gut, dass ich mit Frau Fey vorher noch mal Stäbchen essen geübt habe (jetzt kann ich es übrigens und war schwer überfordert gestern im Flieger, als man mir Messer und Gabel reichte).

Der zweite Tag stand im Zeichen der chinesischen Kulturerfahrung. Kanalfahrt in der Stadt Souzhou (worin die Chinesen noch ihre Wäsche waschen, wurde ich nicht mal mehr nen Bötchen aus Papier fahren lassen aus Angst, dass es zerfressen werden würde. Anschließend einen wunderbaren Chinesischen Garten angeschaut.

Selbstverständlich haben wir das Partnercollege meiner Hochschule besucht und die Chance gehabt relativ offen mit chinesischen Studenten zu sprechen. Bei diesem und weiteren Terminen waren ab sofort auch immer Parteifunktionäre anwesend. Insbesondere dadurch begründet, dass auch in unserer Gruppe zeitweise heimische Politiker vertreten waren.

Spannend immer wieder: Chinesische Gesprächführung.

Insbesondere durch diese politische Ebene unseres Ausflugs kamen wir so auch in den Genuss einer Polizeieskorte zu einem Termin.

Außerdem sind wir noch Transrapid gefahren. So spannend fand ich das aber nicht. Sicherlich ist das cool, wenn man mit 400 Sachen da durch die Botanik brettert, aber ob das notwendig ist, weiß ich immer noch nicht ganz.

Das Essen mundete hervorragend und ich hatte wider Erwarten überhaupt keine Probleme mit dem Essen (bzw. den damit verbundenen hygienischen Bedingungen.

Die bald startenende Expo in Shanghai ist bereits ein großes Thema. Über die genaue Interpretation des Maskottchens soll an dieser Stelle nicht gesprochen werden. Jeder denke sich, was er will …

Mein Wort der Woche: Harmoniepause. Raten Sie bitte, was sich genauer dahinter verbirgt! :)

Wenig geschlafen, viel gesehen, Neues gelernt und entdeckt, viel zu wenig Zeit gehabt. Ich hätte mich so gern noch einen oder zwei Tage einfach treiben lassen, um noch ein bisschen mehr in die chinesische Kultur einzutauchen. Wir waren in zwei sehr westlichen Hotels in sehr westlichen Vierteln untergebracht. Das Touristenprogramm war einfach so unglaublich voll, wenn auch toll.

Insgesamt: Think bigger, higher, better, faster. Durchaus mit der Bereitschaft Qualitätsverluste hinzunehmen.

Abends waren wir eigentlich immer wieder auf der Piste. Neue Leute kennengelernt, interessante Aspekte beobachtet etc. Highlights hier: Piano Bar Hyatt Hotel Shanghai und ein Irish Pub irgendwo in Souzhou, der Barcadi Breezer im Angebot hatte *hihi*

Während der Tage haben wir immer wieder Firmenbesichtigungen gehabt. Deutsche Industrieunternehmen, die über Joint Venture aufgebrochen sind, das Lohngefälle zu ihren Vorteilen zu nutzen.

Jetzt bin ich erstmal schlafen. Jetlag und Schlafmangel fordern ihr Tribut.

Kommentar hinterlassen: