Filmreview: Fame
Madita war mal wieder im Kino. Diesmal Fame.
Kurzreview für Ungeduldige: Ich fand ihn gut. Musik super (ich hätte gerne den Soundtrack bitte, falls mir absehbar jemand etwas schenken möchte), Story nicht unerwartet, manchmal ein kleiner Bruch in der Storyline.
Was bleibt:
Warum trägt ein afroamerikanischer Bürger New Yorks, der regelmäßig betont, dass er seine Mutter nie sieht, weil diese drei Jobs hat um die Familie zu ernähren, ausschließlich Pullis und T-Shirts einer bekannten Marke mit einem Krokodil als Emblem?
Der Film lebt durch die wenig bekannteren Schauspieler. Zumindest ich kann mich besser auf den Film konzentrieren, wenn ich nicht alle Nase lang von links oder rechts angestuppst werde, weil dieser oder jene “total geile” Schauspieler über die Leinwand gelaufen ist.
In der dritten Reihe von unten sitzen ist ziemlich stressig, weil die Leinwand doch so groß ist. Ich brauch gar kein 3D-Kino. Beim Nahdransitzen hat man auch schon das Gefühl, das einem alles entegegen kommt.
Brennende Mülleimer vor einem großen Cineplex ist kein Grund zur Sorge (auch nicht für die informierten Mitarbeiter).
Wenn die Kinderportionspopcorntüten ausgegangen sind, verkaufen sie lieber Kleineportionstüten für den Kinderportionspreis als zu schätzen und die Kleineportionstüte nur anteilig zu füllen.
Blackberry III
Ich hatte ja gestern viel Spaß mit meinem Blackberry und hab’s austauschen lassen.
HEUTE war es schon da und es funktioniert bereits seit 12h ohne Probleme …
Schwer fasziniert,
Madita.
Blackberry II
Super. Ich entschied mich heute nicht in die Stadt zu fahren zu einem erneuten Umtauschversuch. Schon geht’s wieder aus und wieder an und wieder aus und wieder an und wieder …
Blackberry-Highlights mit Madita
Es ist mal wieder so weit: Ich kann mir einen nörgelnden Beitrag zum Thema Technik nicht länger sparen.
Nachdem ja vor einiger Zeit Madita bereits einiges an Spaß mit der nicht mehr funktionstüchtigen Digitalkamera hatte (siehe hier, hier, hier, hier und hier), geht mir nun das Mobiltelefon auf die Nerven. Mein Geld erhielt ich im letzten Fall übrigens problemlos zurück. Und ich kaufte mir bis dato keine neue und plane das auch nicht.
Jetzt aber zu meiner neuesten Errungenschaft:
Im August erwarb ich als Vertragsanschlusshandy ein Blackberry Pearl 8110. Soweit – so gut. Am Anfang war alles spitze. Dann stellte ich plötzlich fest: “Hey, du bekommst gar keine MMS!”*
Also fasste ich mir ein Herz und ging in den Shop meines Vertragshändlers. Reaktion: “Das kann ja gar nicht sein! Das geht nicht! Das wäre ja total blöd …” Ja richtig. Deshalb bin ich ja da, kluger Mann.
Ende vom Lied nach mehrfachem Ausprobieren: “Das ginge eigentlich mit einem Softwareupdate zu lösen. Aber das gibt es für Ihr Blackberry noch nicht. Wir können das austauschen.”
Also ausgetauscht.**
Daten natürlich vorher gesichert und dann auf dem Neugerät wiederhergestellt. Alles prima. Kurzfristig. Dann wollte ich eine SMS versenden. Handy stürzte ab. Und damit nahm das Unheil seinen Lauf …
Gefühlte drölftausend Versuche später gab ich auf und reaktivierte ein altes Samsungklapptelefon, was eigentlich schon längst auf den Friedhof gehört wegen mangelnder Akkuleistung.
Vorhin wollte ich das Blackberry erneut zum Händler bringen. Noch mal schnell meine Karte rein und – tataaaaa – es geht wieder und scheint stabil zu laufen … Meine Nerven …
Wenn ich also im Laufe des Abends nicht mehr zu erreichen bin, ist mein Telefon wieder im Zwischenreich oder evtl. Jenseits …
____________
*Ich wurde mehrfach angeraunzt, weil ich auf diese und jene Nachricht nicht reagierte.
**Vorher brav angerufen, was an Gedöns ich alles mitbringen muss zum Austausch – ich lerne ja, s.o. “ALLES” sagte die junge Dame. Im Laden “Warum haben Sie denn ALLES dabei? Das brauchen wir doch gar nicht!” *gnaaar*
Weihnachten 2009
Der Baum geschmückt, das Haus auf Hochglanz poliert, die letzten Kekse gebacken, die alte Schule zum traditionsreichen Baumumgang heimgesucht, heute Abend ein letztes Mal Glühweinmarkt, …
Weihnachten kann kommen und das Christkind auch.
Ich freue mich sehr drauf.
Letztes Jahr kam Weihnachten für mich ja sehr überraschend und die Vorweihnachtszeit begann erst am 22.12. Dementsprechend überrumpelt war ich und vor allem überfordert. So viele Menschen auf einmal. So viel Familie. So viel Nähe.
Ich glaube, dass bekomme ich dieses Jahr besser hin.
Meine zu verschenkenden Geschenke finde ich schon mal richtig super und wenn sie den Beschenkten nicht gefallen sollten, werde ich sie einfach selbt behalten.
Das Mädchen mit den Schwefelhölzlein ist auch schon vorgelesen und nun fehlt traditioneller Weise nur noch ein Gedicht, damit es Weihnachten werden kann.
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!
Anna Ritter (1865 – 1921)
Ich wünsche euch allen eine besinnliche und gesegnete Weihnacht im Kreise eurer Lieben. Ohne Streit und ohne böse Worte.
Eure Madita
Alt werden
Nicht nur, dass vor ein paar Tagen jemand zu mir sagte, ich sei mindestens 26 und im besten heiratsfähigen Alter.
Nein: Google Ads macht mich auch darauf aufmerksam, dass ich “alt” werden …
Aber seht selbst:
Erkenntnis der letzten Nacht:
Minus 17 Grad Celsius reichen, um den Rotz in der Nase gefrieren zu lassen. Echt mal unangenehm.
Ich hätte mehr Glühwein inhalieren sollen. Ob das vorbeugend möglich gewesen wäre?
Schon wieder ein Glühweinkopf hilft nicht gerade beim sinnvoll darüber nachdenken … =)
Madita auf dem Weg zum Gläsern sein
Ich fliege nächstes Jahr im März nach China für eine Studienreise.
Dafür brauche ich einen Reis(e)pass und ein Visum.
Heute habe ich das tolle Foto machen lassen und den Pass beantragt. Dafür musste ich meine Zeigenfingerabdrücke abgeben. Weiß ja noch nicht, wie ich das finden soll.
Dann musste ich den Visaantrag ausfüllen. “Geschlechtskrankheiten” etc.
Unglaublich – wirklich.
Und ja: Ich weiß, dass das nicht nur für China so ist.
Reanimiert.
Mein Laptop.
format c: kann Leben retten.
Oder zumindest die körperliche Infrastruktur mit einer Seele nochmal in Einklang bringen.
Drückt also die Daumen, dass er nun bis Oktober 2010 hält. Danach kauf ich mir dann zum bestandenen Bachelor einen neuen! :)
Manchmal …
Manchmal da mache ich einfach so Dinge, die ich eigentlich für total bescheuert halte.
Dann fühlen sie sich gut an und ich genieße sie.
Das sollte ich mir einfach merken.
~ Erkenntnis des Tages ~

