Abendplanung für Fortgeschrittene
Grillen mit Freunden.
Auf Sonntag festlegen.
Auf Dienstag verschieben am Sonntagspätnachmittag – auf Nachfrage.
Salat und Nachtisch “einfordern”.
Auf Nachfragen 2,5h vorher absagen ohne Grund.
2h vorher wieder zusagen ohne Grund.
Salat und Muffins sind ja eh fertig. Ich auch.
Lust – grad nicht so.
Aber ich kann auch nicht so nen ganzen Salat allein essen. Zwölf Muffins dagegen schaffe ich problemlos. Ich glaub, die behalt ich einfach hier und esse sie morgen genüsslich alleine auf.
GAH.
Was für ein Aufwand #epost
Boah.
Madita dachte sich letzten in einem Anflug von Wahnsinn, es sei total sinnvoll vorname.nachname@epost.de zu reservieren.
Alles kein Problem – oder?
1. Schritt: Alle Daten angeben inkl. Handynummer. Handy-TAN zugeschickt bekommen, eingeben.
2. Schritt: Auf Post warten zur weiteren Authentifizierung.
3. Schritt: Registrierungscode aus der Post wieder auf der Seite eingeben.
4. Schritt: Alle Daten erneut eingeben.
5. Schritt: Passwort überlegen – mind. 8 Zeichen, große und kleine Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen. Musste ich mir aufschreiben. Kann ich mir sonst nicht merken.
6. Schritt: Handynummer eingeben. Handy-TAN zugeschickt bekommen. eingeben.
7. Schritt: Post Ident Schnipsel ausdrucken.
8. Schritt: Bei einer Postfiliale der Wahl persönlich vorsprechen, mit Ausweis identifizieren und endgültig das Konto aktivieren lassen.
Wehe, ich bekomme nun nach all diesem Aufwand nie eine ePost.
Daran glauben kann ich ja noch nicht. Wahrscheinlich heirate ich, bevor ich die Adresse jemals genutzt habe. Dann war die ganze Reservierung total sinnlos und ich habe dann doch eine Adresse vorname.neuernachname1234@epost.de …
Wir werden sehen. Ich glaube nicht dran.
Familie Madita am Rande des Wahnsinns
Kleine Anekdoten aus dem Hause Madita.
________Erstens:
Schwester Madita (18) will Bewerbungsfotos machen lassen:
Schwester: Muss ich die denn digital haben?
Madita: Ist schon praktisch für digitale Bewerbungen und falls du mal noch mehr brauchst.
Schwester: Aber – wie lange behält die denn die Negative?
Madita: ? … ?
Schwester: …
Madita: … achso: Die hat keine Negative, die macht das doch alles digital. Im Zweifel löscht die die gleich wieder.
Schwester: Ehrlich?
Madita: …
_____Zweitens:
Vater Madita sucht seit Wochen seinen USB-Stick und hat mit seinen Verdächtigungen die ganze Familie an den Rand des Wahnsinns getrieben. Seit heute gibt es zwei neue Sticks. Mit Nummern drauf und Ausleihliste. “Damit die ja nie wieder weg kommen und sich immer einer dafür verantwortlich fühlt.”
bittö??
Du kannst mir gar nix …
In der Stadt zu wohnen, die meine Eltern zu meiner Heimat/Geburtsstadt gemacht haben, bringt ja immer mal wieder lustige Erlebnisse mit sich, insbesondere wenn man bestimmte Linien der hiesigen ÖPNV regelmäßig nutzt. Gestern war ich wo ganz anders unterwegs, dennoch fuhr mein Bus an einer Werkstatt für behinderte Menschen vorbei.
Man kennt sich, man sieht sich schließlich regelmäßig. Den Quassler hatte ich erfolgreich abgewehrt, obwohl er in der Regel sehr kontaktfreudig ist. Also konnte ich weiterdösen.
Plötzlich werde ich wach, weil mich eine Hand von hinten in der Seite grabbelt. Kurz überlegt. Ok, der ist eben mit den anderen von der Werkstatt eingesteigen. Mich böse guckend umgedreht, ich wollte gerade zu einer Ansage ansetzten – da werde ich unterbrochen von ihm: “DU kannst mir gar nix, ICH bin nämlich behindert!”
Sprachlos war ich.
Keine Lust
das Wetter ist zu fein, um sich hier mit dem Blog rumzuschlagen ….
Ich bin ein Schlecht-Wetter-Blogger =)
In diesem Sinne bin ich mal wieder weg, bis der Herbst angefangen hat.
PS: Mein Geburtstag ist tatsächlich WM-Spiel-Frei – yeah :D
Ich muss euch was sagen.
Ich hab gestern Champions League geguckt. Ganz freiwillig. Also zumindest die zweite Halbzeit. Und ja: Es war sogar recht spannend.
Ich war natürlich für Bayern, denn sonst darf ich nicht mehr nach Hause kommen.
Die Guten haben dann auch gewonnen. Das macht heute Abend einen schönen Abend =)
[Ich hab auch eher gucken wollen, um herauszufinden, ob heute ein schöner Tag wird oder nicht. Wie sollte ich denn ahnen, dass das spannend wird?!]
Sonntag, 15 bis 18 Uhr in meiner Heimat
Ich hatte Glück. Wirklich. Über einen Kontakt habe ich kurzfristig für den letzten Samstag noch eine Theaterkarte bekommen. Zum Vorzugspreis. Da freut sich mein Studentenherz.
Allerdings war ich – gefühlt seit meinem siebten Geburtstag – nicht mehr sonntags um 15 Uhr in der Vorstellung. Jetzt weiß ich auch wieder warum:
1. Die eh schon mau mit stillen Örtchen ausgestattete Damentoilette wird überhaupt nicht mehr frei. Da sind nämlich Stufen drin. Da kommen die alten Menschen nicht runter oder hoch. Da dauert das dann alles mind. drei Mal so lang.
2. Es wird an den unmöglichsten Stellen geklatscht (es wurde übrigens Musical gespielt – da ist der gesungene Text meist nicht unwichtig für die weitere Handlung …)
3. Nach Ende des Stücks wird so lange geklatscht, dass selbst die Regieassistenz schon nicht mehr weiß, ob sie den Vorhang noch mal hoch machen soll. –> ups ^^
4. Wenn man dann endlich zu ende geklatscht hat, geht es erst richtig los: Ich hatte einen Randplatz in meiner Reihe. Das erste Mal musste ich schon während der ersten Runde Applaus aufstehen, damit Rentner schnell nach Hause können.
Als dann offiziell der Vorhang unten blieb, wurde es aber nur noch besser: Wie besinnungslos rannten (soweit man von rennen sprechen kann) diese alten Menschen in Richtung Garderobe. Will jemand von euch eine Rentnerjacke abstauben? Seht ihr – ich auch nicht …
Selbst ich – flachbesohlt und durchaus standfest – musste schauen, dass ich in diesem Gedränge nicht umgeschuppst worden bin. Die haben gedrückt und gedrängelt, wie auf einem Schulhof, wenn es was umsonst gibt.
Meine Oma würde sagen: “Unerzogen.”
Ich sagte mit einem netten Lächeln: “Wenn Sie es eilig haben, müssen Sie es bloß sagen. Es ist ja Sonntag heute, da kann ich Sie gerne vorlassen. Ich habe nämlich Zeit.”
Sie entschuldigte sich und ging trotzdem vor. Ich hab mich besser gefühlt und wie die Siegerin in diesem “Kampf”.
Lächerliche Angelegenheit – wirklich.
Sommerzeit
Jetzt hab ich gerade den ultimativen Sommerzeit-ist-voll-cool-Artikel geschrieben und bin mir gar nicht mehr sicher, ob es jetzt eher oder später dunkel wird :D
Verwirrung *gg*
Keine Zeit
Sorry, ich muss im Moment Computer spielen und kann deswegen nicht bloggen.
Ich geh auch nicht mehr raus – deshalb hab ich auch nix, worüber ich bloggen könnte …
=D
Telefonterror
Im Hauhalt Madita gibt es drei wählbare Telefonnummern. Eine ist die allgemeine für alle, eine gehört Madita und eine ist frei und wird nicht benutzt.
Familie Madita ist nicht im Telefonbuch zu finden und ganz sicher nicht mit ihren Telefonnummern bei Gewinnspielen dabei gewesen.
Dennoch klingt das Telefon auf Leitung Nummer drei (man hört das am Klingelton) seit einigen Wochen immer mal wieder punktuell gehäuft.
Erste Möglichkeit: Ein Faxgerätpiepen am anderen Ende der Leitung.
Zweite Möglichkeit: “Sie haben mich angerufen und terrorisieren mich mit anrufen. Was wollen SIE von mir?” (WTF, ich ruf doch niemanden von der dritten Leitung an, mal davon abgesehen, dass die Nummer eh unterdrückt ist …)
Dritte Möglichkeit: Nix.
Vierte Möglichkeit: “Firma XY, ich möchte bitte ABC bestellen.”
Am schlimmsten ist aber Möglichkeit eins. Das gibt Tinnitus.
Was nun also machen?
Ich bin nur noch genervt …
